Wegen dieser Software bin ich endgültig auf Mac umgestiegen. Vor einigen Jahren hat Apple im Kino am Isartor in München in einer Mega-Veranstaltung Aperture vorgestellt. Kurz danach habe ich mir meinen MacPro und natürlich Aperture 1.0 bestellt. Damals für 499,- Euro. Die Software war leider maximal im Beta-Stadium, aber immerhin ein Jahr vor Adobes Lightroom auf dem Markt.
Das User-Interface von Aperture finde ich nach wie vor das Beste, was man für die Fotoverwaltung und -bearbeitung bekommen kann. Wenn da nicht die Sch….-Qualität des Apple-Raw-Konverters wäre.
Nun ist, etwa ein Jahr nach den Erwartungen der User, endlich die Version 3.0 herausgekommen. Kostenpunkt 199,- Euro, Upgrade 99,- Euro. Da kann man nicht meckern.
Die vielen neuen Funktionen (ca. 200!) ergänzen die geniale Fotoverwaltung nun um viele Fotobearbeitungen. Und das alles völlig non-destruktiv auf den Raw-Dateien, d. h. die Originaldatei wird überhaupt nicht verändert. Neben den Originaldaten werden einfach die Veränderungen gespeichert und bei Bedarf auf das Foto angewandt. Super!
Das User-Interface ist dabei weitgehend gleich geblieben, so dass man sich sofort zurecht findet. Und gerade beim User-Interface hat Aperture meiner Meinung nach der Konkurrenz die Nase um Längen voraus.
Auf den ersten Blick sieht es aus, als ob man jetzt komplett auf den Aufruf von Fremdprogrammen wie Photoshop verzichten könnte. Ausserdem sind die neuesten iPhoto-Features, wie beispielsweise Gesichtserkennung (eigentlich müsste es besser “Personenerkennung” heißen), nun enthalten.
Über die Bildqualität kann ich noch nichts sagen, das wird sich aber nach meiner Reise in die Kalahari im nächsten Monat sicherlich ändern….
no comment untill now